Feb 222012
 

Neben der geplanten Motorradreise zum Polarkreis juckt es mir ja schon gewaltig in den Füßen…. gerade wieder Bilder aus Norwegen gesehen und spontan entschieden, dass ich dieses Jahr noch 1-2 mal Wandern gehen muss. Mögliche Ziele sind der Lysefjord in Norwegen und der West Highland Way in Schottland….. ich werde berichten…

Feb 182012
 

Die Streckenplanung wird von drei entscheidenden Faktoren beeinflusst.

1. Das Abfahrtsdatum ist mit dem 17.06.2012 fix
2. Am 21.06.2012 müssen wir zur Sommersonnenwende am Polarkreis sein
3. Das Enddatum, der 30.06.2012

Mit diesen festen Eckpfeilern muss nun eine Tour gestrickt werden, die keine zu großen Tagesetappen enthält, aber uns trotzdem an möglichst viele der wunderschönen Flecken führt, die Norwegen zu bieten hat. Wir wollen die endlose Weite und karge Landschaft am Polarkreis, die zerklüftete Küste mit ihren Fjorden, Gezeitenströme und nicht zuletzt Berge und Gletscher mit ihren traumhaften Passstraßen sehen und erleben. Übernachten wollen wir vorwiegend auf Campingplätzen in den dort zur Verfügung stehenden Hütten. Die Planung konnte beginnen

Routenplanung bei Fred

So werden wir uns am Sonntag den 17.06.2012 früh bei Carlo in der Werkstatteinfinden und gemeinsam nach einem kurzen aber stärkenden Frühstück auf den weg zur Fähre von Kiel nach Oslo machen, diese besteigen und in Oslo am nächsten Tag um 10 Uhr eintreffen. Wir wenden uns dann nach Nordosten, um möglichst schnell unter unvermeidbarer Einbindung der E6 über weite Strecken über Trondheim bis zum 21.06. den Polarkreis zu errerichen. Dort wollen wir die Sommersonnenwende genießen und die nicht untergehende Sonne bestaunen.

Anschließend führt uns unser Weg über die zerklüftete Küste nach Südwesten und durchs Festland wieder zurück nach Oslo. Eine detaillierte Routenplanung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die grobe Routenplanung ist auf dem nachfolgenden Bild dargestellt.

Norwegenkarte mit eingezeichneter Route

Feb 142012
 

Bald ist es wieder soweit, der langersehnte Saisonstart steht schon kurz vor der Tür. Für jene, die nicht beinhart den Winter über durch gefahren sind, stellen die Daten 1.3. oder 1.4. heißersehnte Termine dar.
Doch genau wie das Einwintern sollte vor dem Saisonstart einiges beachtet werden, damit dieser auch problemlos und in vollen Zügen genossen werden kann.

… Wir erinnern uns noch, wie wir unser liebstes Schätzchen fürs Überwintern fit gemacht haben? Oder doch nicht mehr, weil das schon sooo lange her ist, oder haben wir es gar vernachlässigt?

Also gehen wir doch einfach mal die Checkliste durch:

– Batterie geladen? Wenn ihr sie nicht am Ladegerät hängen hattet, so baut sie nun lieber nochmal aus. Schaut dabei gleich nach, ob in den Kammern ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn nicht dann bitte mit destilliertem Wasser nachfüllen. KEINE Batteriesäure nachfüllen! Danach hängt die Batterie ans Ladegerät und macht sie so richtig voll.
– Reifenprofil checken und den Luftdruck prüfen, ggf. korrigieren
– Ist der Tank voll?
– Sichtprüfung der Bremsen, Scheibendicke messen, sind starke Riefen vorhanden? Belagstärke prüfen, ggf. erneuern lassen.
– Wie alt ist die Bremsflüssigkeit? Diese wird oft und gerne vernachlässigt. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, sie zieht Wasser an. Ist der Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit zu hoch, kann dieses bei starkem Bremsen anfangen zu kochen und der Bremsdruck lässt nach. An den Bremsen hängt euer Leben, denkt daran!
– Sind die Gabelsimmerringe dicht oder bildet sich nach dem Einfedern ein öliger Film auf den Standrohren. Dieser Defekt tritt schleichend auf, aber irgendwann ist es dann zu spät und das Öl landet dann auf den Bremsscheiben und dem Vorderreifen….
– Lenkkopflager prüfen. Dazu muss das Vorderrad frei schweben und der Lenker muss sich widerstandslos von rechts nach links bewegen lassen. Das Lager darf beim Rütteln auch kein Spiel zeigen.
– Sind Undichtigkeiten an Motor oder Getriebe feststellbar?
– Ist ausreichend Motoröl eingefüllt und wie lange ist der letzte Ölwechsel her?
– Wackelt mal am Hinterrad, hier darf kein seitliches Spiel spürbar sein, ansonsten Schwingenlager prüfen.
– Lassen sich alle Züge leichtgängig bewegen, Kupplunsgzug, Gaszug, Chokezug?
Achtung: Viele moderne Fahrzeuge verfügen über Züge mit Teflonbeschichtung. Diese dürfen nicht geölt werden, da sie sonst aufquellen und dann geht nix mehr!

Na dann kann es ja los gehen. Wascht euer Motorrad nochmal, damit Sprühöl, welches zur Konservierung aufgetragen wurde abgewaschen wird. Außerdem fährt es sich mit glänzendem Moped doch gleich noch viel schöner!

Ich wünsche euch eine knitterfreie Saison 2012 und schaut doch einfach mal bei mir vorbei.

Feb 122012
 

Am Freitag waren wir im Polo Shop Holzhauser Strasse und haben unsere neuen HJC Helme in Empfang genommen.

HJC war so freundlich, uns für unsere Tour ihren neuen Klapphelm R-PHA MAX exklusiv zur Verfügung zu stellen. Fred hat ihn auf seiner Seite gleich mal getestet, siehe vorheriger Link. Fred, Carlo und Andreas haben dieses Angebot auch gerne angenommen. Ich habe mich lieber für den nur 1200 gramm leichten Sporthelm R-PHA 10 in dem Dekor PINNA MC5 entschieden. Der Helm wird mit zwei Visieren geliefert, einem getönten und einem hellen Visier. Zusätzlich befindet sich in dem Karton eine Pinlock Scheibe. Eine zweite Pinlock Scheibe habe ich mir für das zweite Visier dazu gekauft. Das Visier lässt sich sehr leicht wechseln, indem man es aufklappt und links und rechts am Helm einen Arretierhebel löst. Das neue Visier wird nun einfach wieder an die vorgesehen Stelle gesetzt und die Arretierung klappt selbständig zu, fertig.

Damniel und Carlo mit ihren neuen Helmen

Der Helm trägt sich sehr angenehm. Durch das äußerst geringe Gewicht von 1200 gramm spürt man ihn nicht zuletzt auch wegen der sehr angenehmen Polsterung überhaupt nicht. Vorne im Helm kann wahlweise noch ein Kinnteil eingeklickt werden, welches die Geräuschentwicklung noch einmal deutlich verringern dürfte. Allerdings zieht sich der Helm dann etwas hakelig vom Kopf, da er an der Nase hängen bleibt. Ich denke aber, man wird sich daran gewöhnen.

Das getönte Visier sieht erstmal von aussen komplett schwarz aus. Wenn man den Helm trägt ist man allerdings von der guten Durchsicht überrascht. Es wirkt nur noch leicht getönt und verspricht auch bei schlechten Sichtverhältnissen einen guten Durchblick. Näheres, vor allem, wie gut das Visier wirklich gegen die Sonne schützt und wie es sich bei Tunneldurchfahrten verhält, wird der Praxistest ergeben.

Verschlossen wird der Helm mit einem Doppel D Verschluss. Als langjähriger Schuberth Helm Träger war ich bisher fast ausschließlich Klickverschlüsse gewohnt. Allerdings hatte auch mein letzter Helm schon diesen Doppel D Verschluss und ich finde diesen mittlerweile sehr praktisch, weil er sich eben nicht verstellt und bei jedem Aufsetzen passgenau eingestellt werden kann. Selbst Halskrausen etc. stören so nicht mehr, da der Kinnriehmen dann eben darauf eingestellt wird. Lästiges verstellen des Kinnriehmens entfällt bei dieser Verschlussvariante gänzlich.

Helmübergabe HJC

Nachdem wir die Helme in Empfang nehmen konnten, fuhren wir zu Carlo in die Firma Pfiffikus. Dort gab es dann für Andreas und Carlo weitere Geschenke auszupacken. Die Firma sw – motech hatte für die beiden Packtaschen spendiert. Carlo bekam für seine BMW R 850 R einen Tankrucksack. Sw – Motech fertigte exclusiv für ihn einen Haltering für den Tankdeckel an, da dieser für dieses Motorrad nicht existierte.

Carlo mit sw-motech Tankrucksack

Tankrucksackaufnahme sw-motech

Ausserdem gab es noch eine schöne Packrolle in Warnfarbe für den Carlo.

Carlo mit sw-motech Gepäckrolle

Andreas bekam eine Backseat Tasche. Diese zeichnet sich nicht nur durch ihr üppiges Platzangebot aus. Sie läßt sich auch durch wenige Handgriffe zu einem großen und recht angenehm zu tragenden Rucksack umfunktionieren. Kein lästiges Tragen mehr auf kurzen Fußmärschen, die Hände bleiben frei zum Fotografieren etc.

Andreas mit seiner sw-motech Backseat Tasche

Andreas mit sw-motech Tasche

Außerdem gab es für jeden von uns vier einen Pullover und ein T-Shirt mit dem Logo von sw – mortech. Die werden wir auf der Fahrt gerne tragen.