mopetenreiter

Jun 232012
 

Morgens 9 Uhr, Furøy Camping klingelt der Wecker, ich öffne die Augen und sehe durch das offene Fenster strahlend blauen Himmel und schneebedeckte Berge. Das gleiche Bild wie gestern, herrlich und es ist warm… das erste mal, dass wir morgens mit kurzen Klamotten sitzen können. Wir räumen die Hütte auf, packen die Motorräder. Heute haben wir Zeit, die erste Fähre geht 500m vom Campingplatz entfernt ab und sie fährt um 10.45 Uhr. Wir kommen auch rechtzeitig an aber die Fähre ist nicht da….. also müssen wir auf die nächste warten, um 11.55 Uhr. Wir genießen die Sonne und haben viel Spaß mit unseren Nachbarn vom Campingplatz.

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Die Fährfahrt dauert eine Stunde über den  Sørfjorden. Wunderbarer Ausblick.

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Wir überquerten nun auch wieder den Polarkreis in Richtung Süden. Schließlich befanden wir uns seit gestern nördlich davon.

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Es ging nun weiter auf der Küstenstraße Rv 17 traumhaft schön, über kleine enge gewundene und breite weit geschwungene Straßen, immer den Blick auf die Fjorde.

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Alles lief hervorragend, das Wetter, die Strecke, das Motorrad lief…. bis zur Helgelandbrücke. Diese wunderschöne Brücke kurz vor der Stadt Sandnessjøen. Ich war schon über die Brücke gefahren und hatte dieses schöne Foto aufgenommen.

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Diese Brücke soll zur schönsten Brücke Norwegens gewählt worden sein.  Jedenfalls wollte ich nochmal zurück auf die andere Seite…. etwa dort, wo hier der PKW zu sehen ist, gab es dann einen Knall und der Vortrieb riß ab….. ich kenne das Problem, es tritt in letzter Zeit häufig bei diesem Motorradtyp auf…nach 20 Jahren und gute 100 T km geben die Kreuzgelenke der Kardanwellen reihenweise nach und brechen….ich in mir zu 100% sicher, dass dies auch hier das Problem ist….. ich kann hier eine Menge reparieren aber das übersteigt mangels verfügbarer Ersatzteile meine Fähigkeiten.

Roy hat sich angeboten ein Ersatzteil und benötigtes Werkzeug bis Dienstag nachmittag zu senden…. die Frage bleibt, bringt mich das weiter. Abgesehen von einem ungewissen Ausgang der Reparatur (es kann ja auch noch mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein) würde ich die beiden Jungs nicht mehr einholen. Ich müßte die bezahlten Unterkünfte auf der Heimfahrt sausen lassen und neue anmieten… nach Abwägung aller Eventualitäten habe ich mich nun entschieden den ADAC in Anspruch zu nehmen. Es wird wohl auf einen Heimtransport des Motorrades und einen Mietwagen für die Heimfahrt hinauslaufen. So kann ich die Tour komplett und in der Gruppe beenden. Evtl. können wir uns mit dem Fahren abwechseln, so dass ich auch noch etwas zum Mopedfahren komme….. wir werden sehen….jedenfalls kommt morgen um 8 Uhr der ADAC Partner vorbei und schaut sich das Moped an, wird festellen:“Ist kaputt“ und dann wird hoffentlich alles seinen sozialistischen Weg gehen…..

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Jun 232012
 

Heute wollten wir uns auf die Ersatzteiljagd für Carlos Bremsenproblem machen. Wir wollten in Bodø einen BMW Händler aufsuchen. Aber erstmal mussten wir nochmal am Polarkreis vorbei und weiter nach Norden.

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Vorbei an reissenden Flüssen

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ging es unaufhaltsam Richtung Norden. In Bodø eingetroffen fanden wir auch einen BMW Dealer, der das Teil aber nicht vorrätig hatte. Er hat freundlicherweise versucht uns die richtige Teilenumemr herauszusuchen was ihm aber nur mit unserer Hilfe in seinem ETK gelang. auf die Idee bei Händlern anzurufen, die wir in den nächsten Tagen aufsuchen könnten kam er aber nicht. Die Teilenummer hätte ich mir auch selber raussuchen können, geholfen hätte uns ein Telefonat. Das hat dann Roy für uns erledigt, ein Freund in Norwegen. Nun soll das Teil Dienstag Mittag in Trondheim sein. Das würde passen und wir müssten Dienstag dann einfach nur ordentlich Gas geben und würden dann etwas später abends eintreffen. Evtl.fährt Andreas vor und macht das mit dem Campingplatz klar.

Nun konnten wir endlich auf die alte Route Rv 17 zurück. Dort kamen wir auch bald am Saltstraumen vorbei, einer stelle mit starken Gezeitenströmen.

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Zu der Zeit,alswir da waren,war leider nicht so sehr viel zu sehen, aber nett war es schon.

Es ging nun weiter an Fjorden, Bergen rechts und links, viel Schnee auf den Gipfeln und Kurven….. bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die Landschaft und Straßen nun auch endlich genießen. Das gute Wetter kam so gerade zur rechten Zeit.

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Der Campingplatz Furøy Camping war die Wucht, hier der Ausblick von der Hütte aus…..nur 2 Minuten von der morgigen Fähre entfernt haben wir einen göttlichen Blick über das Wasser auf die Berge auf der gegenüberliegenden Seite. Der Platz ist sehr aufgeräumt und sauber, mit vielen großen und kleinen Hütten und ordentlich Platz für Wohnmobile und Zelte. Die Hütten sind in einem sehr guten Zustand und hervorragend eingerichtet. Gefliestes Bad, sogar mit Fußbodenheizung, ein Traum. Hier würde ich jederzeit wieder übernachten.

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Mögen die nächsten Tage auch so weiter gehen……

Jun 222012
 

Gegen 21.30 Uhr war es dann soweit. Wir sind die 20km von unserer Unterkunft bis zum Visitor Center gefahren und haben ihn damit überschritten den Polarkreis.

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Wir waren bis etwa 22.45 Uhr da und die Sonne verschwand dann zwar schon hinter einem Berg, der den Blick zum Horizont versperrte, aber auch jetzt ist es noch taghell.

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Carlo’s Moped fängt langsam an sich zu zerlegen…. erst schwitzten die Zylinder etwas , dann die Gabel und nun verliert der HBZ Bremsflüssigkeit. Nun sind wir erstmal auf der Suche nach einem KFZ-Teile Händler oder besser gleich einem BMW Händler. Mal sehen, was der morgige Tag und der Kontakt zum Forum www.flyingbrick.de an Informationen und Lösungen bringt.

Jun 212012
 

Geschlafen wie ein Stein sehe ich morgens aus dem Fenster…. es regnet und ist bitterkalt. Wir haben es heute nicht eilig, da wir nur E6 fahren. Daher kommen wir erst kurz vor 11 los. Nach 15 Minuten reisst die Wolkendecke auf und es wird sogar ein wenig sonnig. So fahren wir auf überwiegend trockenen Straßen etwa eine Stunde. Dann fängt es wieder an zu nieseln und die Straßen sind nass. Die erste Pause machen wir an der Grenze zum Nordland. Hier trinken wir Kaffee und treffen einige Biker aus Deutschland. Es wird ein wenig Benzin geredet und dann geht es auch schon weiter.

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Das zweite mal haben wir in Mosjøen pausiert. Dort schien auch mal wieder die Sonne und so entschieden wir uns einen Kaffee zu trinken. Wir fanden auch ein leckeres Kaffeehaus, wo es guten Cappuccino gab. Das sage ich ja nicht oft, aber dort hatten sie es ganz gut drauf. Außerdem fanden wir noch das…..ein Schelm, wer böses dabei denkt…..

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Später hielt ich an einem Parkplatz am Eingang des gesperrten Korgfjelltunnel. Dabei hörte ich ein starkes schleifendes Geräusch vom Hinterrad. Der Übeltäter war schnell ausgemacht, nachdem ich den hinteren Bremssattel abgenommen hatte. Ein kleines Steinchen klemmte zwischen der Schwinge und der hinteren Bremsscheibe und verursachte dieses fiese Geräusch.

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Nun ging es über den Europavegen, die Umleitung für den gesperrten Tunnel. Eine kleine Bergstraße mit deutlich engeren Kurven verschaffte uns neuen Fahrspaß. Die E6 ist zwar angenehm zu fahren aber irgendwann werden die vielen langgezogenen Kurven auch langweilig, wenn man nicht ständig das Geschwindigkeitslimit hoffnungslos überziehen möchte.

Zwischenzeitlich fing es mal wieder an zu regnen. Wir verspürten langsam Hunger und suchten daher gegen 16 Uhr einen Supermarkt in Mo i Rana auf. Es gab Salami und Nüss für mich und Süßkram für Andreas. Die letzten 70km liessen Carlo und ich die Bikes dann ein wenig fliegen. Wir genossen die trockenen Straßen und den blauen Himmel am Horizont und so kamen wir gegen 18 Uhr in Krokstand im dortigen Krokstrand Kafe an. Klamotten aufs Zimmer, Burger essen und Internet checken stand nun vor den letzten 20km bis zum Polarkreis auf dem Programm. Die Mitternachtssonne werden wir dort genießen, mit einem feinen Whisky.

Jun 202012
 

Morgens um acht klingelte wieder der Wecker. War aber egal, denn wach war ich schon vorher. Ich hatte einfach Lust auf die nächste Etappe. Der Himmel war zwar noch bedeckt aber es war zumindest schonmal trocken. So fuhren wir gegen kurz nach zehn los. Über die E6 kamen wir dann erstmal nach Trondheim. Dort sahen wir uns die große Kathedrale an.

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Während Carlo dieses Bild gemacht habe, habe ich dann lieber mal nen Cappuccino getrunken….nicht perfekt, aber auch gar nicht schlecht…der Milchschaum war schonmal überraschend gut….

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Danach ging es auf der E6 weiter. Das Wetter wurde besser aber in der Umgebung von Trondheim herrschte natürlich recht dichter  Verkehr. Mit der Straße 759 fanden wir eine gute kleine Straße mit teilweise schönen Aussichten und so gut wie keinem Verkehr.

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Von dort bogen wir auf die 263 und 264… diese sind allerdings nicht zu empfehlen. Es handelt sich hier um Sand- / Schotterpisten, die gerade bei Nässe äußerst bescheiden zu befahren sind.

Später ging es wieder auf die E6,welche eigentlich gar nicht so langweilig zu fahren ist, wie erwartet…..wenn man sich nicht hundertprozentig an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält…..

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Wir übernachten dann heute auf dem Campingplatz Harran Camping. Ein kleiner netter Platz,hier wird gerade modernisiert. Wir haben eine schöne Hütte für 6 Personen bekommen, die schönste bisher auf der Fahrt.

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Nachdem es tagsüber teilweise schon schön warm war und die Wolkendecke deutlich aufriss, wird es nun hier wieder stark düster. Wollen wir mal hoffen, dass wir morgen zur Sommersonnenwende besseres Wetter abends haben….. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Jun 192012
 

 

Heute morgen klingelte der Wecker um 08.00 Uhr. Wir hatten alle gut geschlafen und der Tag fing langsam an. Die Wolkendecke war leicht aufgerissen und am Horizont war sogar etwas Blau am Himmel zu erkennen. Davon haben wir uns wahrscheinlich verwirren lasen und zogen uns nicht wärmer an….

Als erstes stand dann gegen 10 Uhr der Besuch in der Touristeninformation an. Dort arbeitet der nette Mann von VisitNorway der unsere erste Unterkunft organisiert hatte. Ein Erinnerungsfoto mit Bären gab es gleich dazu.
Tag3_1Anschließend ging es dann wirklich los. Ziemlich schnell wurde klar, dass die blauen Aussichten des Morgens doch getäuscht hatten. So hielten wir nach 50 km zum Tanken an und nutzen die Pause uns noch etwas unter zu ziehen. Das war auch nötig, denn die nächsten Stunden sollte es immer wieder mehr oder weniger regnen und vor allem sollte Wärme völlig fehlen.

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Das war dann auch das Motto des nahezu restlichen Tages. Erst gegen 16 Uhr wurde es langsam freundlicher und so konnten wir die nun auch häufiger zu findenen Kurven genießen, als kleine Entschädigung für das heutige Wetter.

Auf dem Campingplatz Halland Camping haben wir ein nettes kleines Apartement über der Rezeption bekommen. Sehr schick.

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Jun 182012
 

Die Nacht war ruhig, wir haben alle gut geschlafen. Die Kabine in der Fähre war geräumig, sauber und das Bad angenehm.Nach einer ordentlichen Dusche fühlten wir uns frisch und besuchten das sonnendeck. OK mit Sonne war heute morgen nicht viel aber wir bekamen einen ersten Eindruck von Norwegischen Fjorden.

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Die Norweger waren früher schon wehrhaft und achteten auf die Verteidigung ihrer Wasserwege.

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Im Hafen eingetroffen durften wir unsere Motorräder in den Fahrzeugdecks bepacken und die Verzurrungen lösen und dann begann das lange Warten. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit gingen die Tore auf und wir durften von Bord fahren. Draussen haben wir uns dann nochmal auf einem Parkplatz angehalten und uns wärmer angezogen. Das Wetter war trübe und immer wieder kamen Nieselschauer vom Himmel.

Gegen 12.00 Uhr trafen wir dann in Kongsvinger ein. Dort besuchten wir einen alten Freund, Roy. Wir bekamen einen hervorragenden Kaffee und hatten jede Menge Spaß. Das war eine angenehme Pause. Wir setzen den Weg anschließend fort…immer wieder im Regen und Trockenheit im Wechsel. Die Sonne kam nie wirklich raus. Die Straßen sind noch recht breit und es gibt noch wenig Kurven… aber das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern.

geg,. 16.20 Uhr trafen wir dann auf dem Campingplatz Trysil Hyttegrend Øråneset. Es handelt sich um einen wunderschönen Campingplatz am Ufer Flusses Trysilelva. Die Hütten sind geräumig und sehr gut eingerichtet.

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Es gibt eine gute Kochecke, einen Kaminofen, zwei Schlafzimmer für bis zu 6 Personen und einen Fernseher. Das Gelände bietet neben einem Kinderspielplatz

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einige Unterstände und sogar eine Grill-und eine Saunanütte. Hauptsächlich besteht das Publikum wohl aus Anglern. In dem Fluss herrscht eine starke Strömung.

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Hier kann man sicherlich einen guten Fang machen.

Wir grillen an einem Unterstand und machen uns dann daran, die aktuellen Artikel zu schreiben und Bilder zu bearbeiten. Wir freuen uns auf morgen und hoffen auf besseres Wetter.

Jun 182012
 

Sonntag, 17.06.2012, 05.30 ich beginne meine BMW K 100 RS 16V auf den Hof der Firma Pfiffikus fertig zu packen.

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Regina hat ein reichhaltiges Frühstück vorbereitet. Andreas trifft ein und bei Käsebrot und Rührei sprechen wir noch einige Details durch und schalten auch schon bald unsere Bluebike Funkgeräte ein.

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Die Helme finden sich recht schnell und auch die Testgespräche laufen erfolgreich. Inzwischen ist auch Helmut eingetroffen, der Esatzfahrer für den erkrankten Fred.

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Auch Carlo ist nun irgendwann mal mit Packen fertig, langsam ist es schon 06.15 Uhr un wir wollen eigentlich los.

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Die Mopeds sind alle schon am Vortag getankt worden und so können wir gleich auf die Autobahn fahren.- Es ist recht frisch und gelegentlich trifft uns etwas Nieselregen. Dann kommt der Funkspruch von Carlo:“Ich glaube mein rechter Zylinder verliert Öl.“ Also fahren wir an dem nächsten Rastplatz raus. Tatsächlich hängt am rechten Zylinder von Carlo’s BMW R 850 R Öl, seine Schuhe und Hose sind leicht bespritzt. Wir rätseln noch, ob es nur die Ventildeckeldichtung oder gar die Zylinderkopfdichtung ist. Das Öl hat sich gut verteilt und es ist nicht ganz eindeutig auszumachen.  Carlo hatte die Tage erst das Ventilspiel überprüft.Also hat er jetzt nochmal die Deckelschrauben nachgezoge und wir einigen uns darauf, dass wir nun erstmal weiter fahren. Tatsächlich wurde der Ölverlust geringer.

Wir spulten nun die Kilometer auf der A 24 ab und dann etwa 30km vor Kiel dann wieder Carlo über Funk:“Halt ein Unfall!“ Niemand weiß wirklich warum, aber Helmut, unser Ersatzfahrer stürzte mit seinem Motorrad. Der Schaden am Bike ist erheblich aber das wichtigste ist wohl, dass ihm relativ wenig passiert ist. Helmut wir wünschen dir auf diesem Wege nochmal alles gute und dass du dich schnell wieder von deinen zum Glück leichten Verletzungen erholst. So haben wir uns das alle nicht vorgestellt.

Nachdem Polizei und Rettungswagen vor Ort waren und Helmut soweit versorgt war, setzten wir nun mit gedrückter Stimmung den Weg fort. Wir hatten ausreichend Reservezeit eingeplant, so dass wir hir nicht in Not gerieten. Und dann waren wir endlich da, am Fährhafen von Kiel.

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Hier trafen wir Norbert aus Kiel einen Bekannten aus dem Flyingbrick Forum. Ich hatte ihn bereits per SMS gefragt,ob er Dichtmasse hätte und er brachte sie mit. So können wir Carlos Ventildeckel noch abdichten, wenn das Problem weiter bestehen sollte.Vielen Dank Norbert, du hast was gut! Bisher scheint sich das Problem mit der Undichtigkeit aber soweit erledigt zu haben.

Die Fähre ist riesig, viel größer, als die Fähren von Rostock nach Schweden. Es gibt sogar eine richtige Einkaufsmeile. Dort befindet sich auch der „Monkeys Pub“. Dies war aus lizenzrechtlichen Gründen der einzige Ort, an dem das dritte Gruppenspiel Deutschland – Dänemark übertragen wurde. Wir waren früh da und sicherten uns die besten Plätze:

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Mit dieser Unterstützung konnten die zukünftigen Europameister nur gewinnen und so sahen wir ein spannendes Spiel, welche mit 2:1 letztlich verdient für unser Team ausging.

Nach diesem langen und sehr aufregenden Tag fielen wir schließlich alle in die Kojen und schliefen ordentlich durch, bis zum nächsten Tag.

Jun 162012
 

Für unsere Sonntag startende Norwegentour bekamen wir alle eine Bluetooth Kommunikationsset für unsere Helme.

Bluebike Lieferumfang

 

Die Geräte wurden vom hersteller in unsere Helm gebaut. Von aussen sieht man nun nur noch das Bedientastenfeld und hinten guckt das kleine Ladekabel hervor.

Bluebike Schaltpanel

 

Die Bedienung des Gerätes erfolgt über 4 Tasten. Die Tasten sind mit „Ein“ „Aus“ „Plus“ und „Minus“ gekennzeichnet. Durch das Drücken von Tastenkombinationen bzw. „Gedrückthalten“ der Tasten lassen sich eine Vielzahl von Funktionen schalten.

Pfingstmontag war es dann soweit. Andreas, Carlo, Fred und ich starteten zu einer gemeinsamen Probetour. Auf dieser Tour sollten auch die Bluebike Geräte getestet werden. Zuerst mussten alle Helme eingeschaltet werden und sich gegenseitig finden. Kurz danach war eine Kommunikation möglich. Aus der Gruppe kann immer nur einer sprechen. Jeder kann aber für sich entscheidenn, wie er die Kommunikation beginnen möchte. Entweder drückt er einen Knopf oder er stellt sein Gerät so ein, dass lautes räuspern beispielsweise Automatisch den Funkkanal freischaltet. Und dann kann es auch schon losgehen… fröhliches Plaudern oder auch der Hinweis, an der nächsten Tankstelle doch mal rechts raus zu fahren. Anfangs wurde getestet….“Könnt ihr mich hören…?“ und kurz darauf gingen sie auch schon los, die ersten dummen Sprüche. Herrlich, endlich nicht mehr stures vor sich hin Fahren… man kann seine Eindrücke nun auch sofort teilen. So ein richtiges Männerspielzeug.

Das Einwählen von verschiedenen Geräten per Bluetooth funktionierte auch problemlos. Alle Handys wurden erkannt und die MP3 Funktion, sowie die Telefonie über das Bluebike funktionierten tadellos. Auch unsere Garmin Navis konnten problemlos mit dem Helm kommunizieren. Einzig die Stereofunktion funktioniert hier nicht. Unsere ZUMO 550 geben diese Daten einfach nicht mit dem A2DP Stereo Protokoll raus. Das liegt aber an Garmin und kann Blubike nicht angelastet werden.

Natürlich ist bei allem positiven nicht alles Gold was glänzt. Offensichtlich gibt es zur Zeit beim Umschalten von MP3 auf Funk ein Problem, so dass es zu starken Nebengeräuschen kommt. Die Entwickler sind aber an diesem Problem dran und werden auch das sicher bald behoben haben. Mit der Bedienung sollte man sich vorher genau auseinandersetzen. Es gibt doch eine ganze Menge Tastenkombinationen und damit man während der Fahrt beispielsweise nicht aus Versehen die Wahlwiederholung des Telefones aktiviert und zu ungünstigen Zeit andere Leute anruft oder sonstwie sich mit den Tasten verhaspelt, sollte man einfach üben, üben und nochmal üben. Irgendwann gehen einem die Bedienelemente in Fleisch und Blut über und dann steht Freude an kabelloser Kommunikation nichts mehr im Weg.

Vielen Dank für dieses tolle Gerät.

Jun 152012
 

Endlich ist es soweit, der letzte Arbeitstag liegt hinter mir. Heute habe ich noch letzte Kleinigkeiten am Moped gecheckt. Der Ölstand stimmt, die Gabel ist doch dicht, der Motorspoiler ist wieder dran, Werkzeug wurde eingepackt, Starthilfekabel, Multimeter, Öl (die alte Dame möchte ja doch gelegentlich einen Schluck von dem guten Stoff).

Nun werden noch die letzten Dinge eingepackt, warme Sachen werden wohl der Renner dieses Jahr….. die Technik ist verpackt, Netbook, Fotoapparat, Navi, Ladegeräte für die ganzen  Geräte, Ladekabel für das Bluebike usw. NUn werde ich wohl doch zu Koffer und Tankrucksack auch noch eine kleine Rolle mitnehmen. Das entspannt die Packsituation wieder erheblich und es bleibt auch noch Platz für das eine oder andere Bier….

Tja und dann ist natürlich die wichtigste Entscheidung gefallen… was trinke ich am Polarkreis, wenn die Sonne nicht unter geht. And the Winner is……. Highland Park 18yo wird die Ehre erhalten an diesem besonderen Ort vernichtet zu werden. Für lauschige Abende am Lagerfeuer kommt der Allday Talisker 10yo mit. Da ist noch ein Drittel in der Flasche, das sollte reichen….. wenn Andreas mir nicht alles wegschlürft….