Mrz 042012
 

Wie bereits vorher angekündigt, möchte ich hier einen kleinen Bericht über den Sporthelm R-PHA 10 schreiben. HJC war so freundlich mir diesen Helm für unsere Polarkreistour zu überlassen. Ich habe mir das Design PINNA MC-5 ausgewählt.

HJC R-PHA 10

Im Lieferumfang sind neben der Gebrauchsanweisung ein zweites (getöntes) Visier und eine Pinlock Scheibe. Leider musste ich mir die Pinlock Scheibe für das zweite Visier kaufen. Dies ist insofern sinnvoll, wenn man beabsichtigt die Visiere öfter mal zu tauschen oder vorher nicht weiss, mit welchem man öfter fahren wird. Irgendwann kann man die Pinlock Scheibe nämlich nicht mehr wechseln. Die Montage der Pinlock Scheibe gestaltete sich etwas schwierig. Sie ist zwar leicht einzuklicken, wenn man das Visier etwas aufbiegt

Foto folgt:

allerdings lag sie nicht blasnefrei an. Der Tip von Frank Kirstein vom Polo Shop Holzhauser Strasse, die Haltelaschen der Scheibe etwas aufzuraspeln mit einem scharfen Cuttermeser führte zum gewünschten Erfolg. Die Pinlock Scheibe sitzt nun einwandfrei und blasenfrei.

Das getönte Visier sieht von aussen sehr dunkel aus. Setzt man den Helm aber auf und schaut durch das Visier, erscheint die Tönung gar nicht mehr so stark. Hier wird sich im Praxistest zeigen müssen, ab welchem Dämmerungsgrad die Tönung störend wird.

Das Wechseln der Visiere gestaltet sich relativ einfach. Durch einen Auslösemechanismus wird das Visier gelöst. Der Arretierhebel verbleibt in dieser entriegelten Position. Anschließend wird das neue Visier in die Halterung gesetzt und der Arretierhebel klappt zurück und hält das Visier, fertig.

HJC R-PHA 10

Das Innenfutter des Helmes besteht aus Silver Cool Plus und ist auswechselbar und waschbar. Dazu ist es angenehm zu tragen und weich auf der Haut. Im nachfolgenden Bild sieht man auch den Doppel D Verschluss.

HJC R-PHA 10

Absolutes Highlight ist die Premium Integrated Matrix (PIM) – Konstruktion aus Aramid und Fiberglas – welche eine einzigartige Gewebeschale schafft, die eine außergewöhnlich hohe Stabilität mit einem außergewöhnlich leichten Gewicht verbindet. So wiegt dieser Helm, der im übrigen über eine Abdeckung des Kinnbereiches verfügt und so den Geräuschpegel im Helm deutlich verringern dürfte, nur winzig luftige 1200 gramm.

Die Lufteinlässe sitzen oben rechts und links an der Helmseite. Sie werden mit einem Einstellrädchen bedient. Der Fahrtest wird zeigen, wie gut diese auch im Fahrbetrieb mit Handschuhen bedienbar sind.

HJC R-PHA 10

Der erste Fahrbericht wird dann zum Saisonbeginn hier erscheinen.

Feb 182012
 

Die Streckenplanung wird von drei entscheidenden Faktoren beeinflusst.

1. Das Abfahrtsdatum ist mit dem 17.06.2012 fix
2. Am 21.06.2012 müssen wir zur Sommersonnenwende am Polarkreis sein
3. Das Enddatum, der 30.06.2012

Mit diesen festen Eckpfeilern muss nun eine Tour gestrickt werden, die keine zu großen Tagesetappen enthält, aber uns trotzdem an möglichst viele der wunderschönen Flecken führt, die Norwegen zu bieten hat. Wir wollen die endlose Weite und karge Landschaft am Polarkreis, die zerklüftete Küste mit ihren Fjorden, Gezeitenströme und nicht zuletzt Berge und Gletscher mit ihren traumhaften Passstraßen sehen und erleben. Übernachten wollen wir vorwiegend auf Campingplätzen in den dort zur Verfügung stehenden Hütten. Die Planung konnte beginnen

Routenplanung bei Fred

So werden wir uns am Sonntag den 17.06.2012 früh bei Carlo in der Werkstatteinfinden und gemeinsam nach einem kurzen aber stärkenden Frühstück auf den weg zur Fähre von Kiel nach Oslo machen, diese besteigen und in Oslo am nächsten Tag um 10 Uhr eintreffen. Wir wenden uns dann nach Nordosten, um möglichst schnell unter unvermeidbarer Einbindung der E6 über weite Strecken über Trondheim bis zum 21.06. den Polarkreis zu errerichen. Dort wollen wir die Sommersonnenwende genießen und die nicht untergehende Sonne bestaunen.

Anschließend führt uns unser Weg über die zerklüftete Küste nach Südwesten und durchs Festland wieder zurück nach Oslo. Eine detaillierte Routenplanung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die grobe Routenplanung ist auf dem nachfolgenden Bild dargestellt.

Norwegenkarte mit eingezeichneter Route

Feb 142012
 

Bald ist es wieder soweit, der langersehnte Saisonstart steht schon kurz vor der Tür. Für jene, die nicht beinhart den Winter über durch gefahren sind, stellen die Daten 1.3. oder 1.4. heißersehnte Termine dar.
Doch genau wie das Einwintern sollte vor dem Saisonstart einiges beachtet werden, damit dieser auch problemlos und in vollen Zügen genossen werden kann.

… Wir erinnern uns noch, wie wir unser liebstes Schätzchen fürs Überwintern fit gemacht haben? Oder doch nicht mehr, weil das schon sooo lange her ist, oder haben wir es gar vernachlässigt?

Also gehen wir doch einfach mal die Checkliste durch:

– Batterie geladen? Wenn ihr sie nicht am Ladegerät hängen hattet, so baut sie nun lieber nochmal aus. Schaut dabei gleich nach, ob in den Kammern ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn nicht dann bitte mit destilliertem Wasser nachfüllen. KEINE Batteriesäure nachfüllen! Danach hängt die Batterie ans Ladegerät und macht sie so richtig voll.
– Reifenprofil checken und den Luftdruck prüfen, ggf. korrigieren
– Ist der Tank voll?
– Sichtprüfung der Bremsen, Scheibendicke messen, sind starke Riefen vorhanden? Belagstärke prüfen, ggf. erneuern lassen.
– Wie alt ist die Bremsflüssigkeit? Diese wird oft und gerne vernachlässigt. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, sie zieht Wasser an. Ist der Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit zu hoch, kann dieses bei starkem Bremsen anfangen zu kochen und der Bremsdruck lässt nach. An den Bremsen hängt euer Leben, denkt daran!
– Sind die Gabelsimmerringe dicht oder bildet sich nach dem Einfedern ein öliger Film auf den Standrohren. Dieser Defekt tritt schleichend auf, aber irgendwann ist es dann zu spät und das Öl landet dann auf den Bremsscheiben und dem Vorderreifen….
– Lenkkopflager prüfen. Dazu muss das Vorderrad frei schweben und der Lenker muss sich widerstandslos von rechts nach links bewegen lassen. Das Lager darf beim Rütteln auch kein Spiel zeigen.
– Sind Undichtigkeiten an Motor oder Getriebe feststellbar?
– Ist ausreichend Motoröl eingefüllt und wie lange ist der letzte Ölwechsel her?
– Wackelt mal am Hinterrad, hier darf kein seitliches Spiel spürbar sein, ansonsten Schwingenlager prüfen.
– Lassen sich alle Züge leichtgängig bewegen, Kupplunsgzug, Gaszug, Chokezug?
Achtung: Viele moderne Fahrzeuge verfügen über Züge mit Teflonbeschichtung. Diese dürfen nicht geölt werden, da sie sonst aufquellen und dann geht nix mehr!

Na dann kann es ja los gehen. Wascht euer Motorrad nochmal, damit Sprühöl, welches zur Konservierung aufgetragen wurde abgewaschen wird. Außerdem fährt es sich mit glänzendem Moped doch gleich noch viel schöner!

Ich wünsche euch eine knitterfreie Saison 2012 und schaut doch einfach mal bei mir vorbei.

Feb 122012
 

Am Freitag waren wir im Polo Shop Holzhauser Strasse und haben unsere neuen HJC Helme in Empfang genommen.

HJC war so freundlich, uns für unsere Tour ihren neuen Klapphelm R-PHA MAX exklusiv zur Verfügung zu stellen. Fred hat ihn auf seiner Seite gleich mal getestet, siehe vorheriger Link. Fred, Carlo und Andreas haben dieses Angebot auch gerne angenommen. Ich habe mich lieber für den nur 1200 gramm leichten Sporthelm R-PHA 10 in dem Dekor PINNA MC5 entschieden. Der Helm wird mit zwei Visieren geliefert, einem getönten und einem hellen Visier. Zusätzlich befindet sich in dem Karton eine Pinlock Scheibe. Eine zweite Pinlock Scheibe habe ich mir für das zweite Visier dazu gekauft. Das Visier lässt sich sehr leicht wechseln, indem man es aufklappt und links und rechts am Helm einen Arretierhebel löst. Das neue Visier wird nun einfach wieder an die vorgesehen Stelle gesetzt und die Arretierung klappt selbständig zu, fertig.

Damniel und Carlo mit ihren neuen Helmen

Der Helm trägt sich sehr angenehm. Durch das äußerst geringe Gewicht von 1200 gramm spürt man ihn nicht zuletzt auch wegen der sehr angenehmen Polsterung überhaupt nicht. Vorne im Helm kann wahlweise noch ein Kinnteil eingeklickt werden, welches die Geräuschentwicklung noch einmal deutlich verringern dürfte. Allerdings zieht sich der Helm dann etwas hakelig vom Kopf, da er an der Nase hängen bleibt. Ich denke aber, man wird sich daran gewöhnen.

Das getönte Visier sieht erstmal von aussen komplett schwarz aus. Wenn man den Helm trägt ist man allerdings von der guten Durchsicht überrascht. Es wirkt nur noch leicht getönt und verspricht auch bei schlechten Sichtverhältnissen einen guten Durchblick. Näheres, vor allem, wie gut das Visier wirklich gegen die Sonne schützt und wie es sich bei Tunneldurchfahrten verhält, wird der Praxistest ergeben.

Verschlossen wird der Helm mit einem Doppel D Verschluss. Als langjähriger Schuberth Helm Träger war ich bisher fast ausschließlich Klickverschlüsse gewohnt. Allerdings hatte auch mein letzter Helm schon diesen Doppel D Verschluss und ich finde diesen mittlerweile sehr praktisch, weil er sich eben nicht verstellt und bei jedem Aufsetzen passgenau eingestellt werden kann. Selbst Halskrausen etc. stören so nicht mehr, da der Kinnriehmen dann eben darauf eingestellt wird. Lästiges verstellen des Kinnriehmens entfällt bei dieser Verschlussvariante gänzlich.

Helmübergabe HJC

Nachdem wir die Helme in Empfang nehmen konnten, fuhren wir zu Carlo in die Firma Pfiffikus. Dort gab es dann für Andreas und Carlo weitere Geschenke auszupacken. Die Firma sw – motech hatte für die beiden Packtaschen spendiert. Carlo bekam für seine BMW R 850 R einen Tankrucksack. Sw – Motech fertigte exclusiv für ihn einen Haltering für den Tankdeckel an, da dieser für dieses Motorrad nicht existierte.

Carlo mit sw-motech Tankrucksack

Tankrucksackaufnahme sw-motech

Ausserdem gab es noch eine schöne Packrolle in Warnfarbe für den Carlo.

Carlo mit sw-motech Gepäckrolle

Andreas bekam eine Backseat Tasche. Diese zeichnet sich nicht nur durch ihr üppiges Platzangebot aus. Sie läßt sich auch durch wenige Handgriffe zu einem großen und recht angenehm zu tragenden Rucksack umfunktionieren. Kein lästiges Tragen mehr auf kurzen Fußmärschen, die Hände bleiben frei zum Fotografieren etc.

Andreas mit seiner sw-motech Backseat Tasche

Andreas mit sw-motech Tasche

Außerdem gab es für jeden von uns vier einen Pullover und ein T-Shirt mit dem Logo von sw – mortech. Die werden wir auf der Fahrt gerne tragen.

Jan 162012
 

Nun sind wir mittendrin….. Es ist noch gar nicht so lange her, da sprach Fred mich eigentlich eher beiläufig an, dass er 2012 nach Norwegen fahren wolle. Er wusste, dass ich schonmal dort war. Und ich weiss gar nicht mehr genau, plötzlich war klar, wir fahren zusammen. Bei der weiteren Planung wurde schnell klar, wir brauchen ordentliche technische Unterstützung und so kam Carlo von der Firma Pfiffikus ins Spiel. Wir arbeiten schon lange sehr eng und zuverlässig zusammen. Schließlich schlug ich noch Andreas, meinen langjährigen IT Gott vor, da es wohl nur wenige Menschen in dieser Republik gibt, die sich so akribisch mit der Routenplanung beschäftigen wie er. Und so waren sie geboren, die glorreichen 4 auf dem Weg nach Norwegen.

Aug 162011
 

Nun ist die Seite offline gegangen. Ein noch vorher angebotenes Gespräch nach einer kurzen Vermittlung eines wohl gemeinsamen Bekannten hat noch nicht stattgefunden. Schade eigentlich, aber vielleicht wird es ja nochmal was….. ich freue mich jedenfalls, dass es die Seite so nicht mehr gibt. Es tut mir natürlich auch Leid für den Oliver. Ich hoffe, dass er die Seite noch erfolgreicher vielleicht unter einem anderen Namen wieder auflegt.

Mittlerweile liegt die Seite auf der neuen domain http://4seasonsrider.com Ich wünsche dem Oliver alles gute und maximale Erfolge mit dieser domain!

Aug 142011
 

Was müssen meine müden Augen heute morgen im Internet zufällig entdecken? Da hatte jemand eine geniale Idee in der Namensfindung. Ich kann das sehr gut beurteilen, denn ich fand die Idee vor mehr als 5 Jahren auch genial. OK wollen wir mal nicht so tun, als wäre noch niemand vor uns auf diesen Namen gekommen, aber es hat niemand vorher die Idee gehabt sich eine Domain auf diesen Namen zu sichern, eine Motorradseite einzurichten, einen blog zu eröffnen und eine gewerbliche Shopseite aufzubauen…… Naja und nun, offensichtlich vor 2-3 Monaten kommt noch jemand auf diese geniale Idee. Und weil mopetenreiter.de schon besetzt ist (na von mir!), nennt man sich mopetenreiter.net und eröffnet einen blog, in dem es, na wie sollte es anders sein, ums Motorradfahren geht. Man kommt zufällig auch aus Berlin und fährt zufällig die gleiche Marke Motorrad. Wie arm ist das eigentlich?

Fortsetzung folgt!

Jun 062010
 

Also gestern habe ich ja fast an eine Verschwörung geglaubt……

Ich habe an meiner recht neuen K einen Zusatzscheinwerfer über einen extra Schalter geschaltet. An diesem kommt geschaltetes Plus an und zwar nur dann, wenn Abblendlicht an ist. Alles sehr vorbildlich über ein Relais geschaltet. An dieses Plus habe ich vor einigen Wochen noch mein Navi geklemmt. Als ich aus Holland auf der Heimreise war, war plötzlich die Ladespannung fürs Navi weg. Da ich kein Werkzeug dafür dabei hatte, habe ich an einer Tankstelle mit Werkstatt gehalten und der nette Mechaniker hat mir dann schnell ne neue Plusleitung von einer ebenfalls in der Prallplatte verbauten Steckdose gelegt. Soweit alles gut und lief bis gestern. Da wollte ich nämlich alles schön und neu verkabeln.

Also alles getrennt und mir Gedanken gemacht, wie ich das anstelle. Bei der Gelegenheit habe ich gleich ein Kabel an den Warnblinklichtschalter gelötet, welches abgerissen war. Nun schalte ich die Zündung an, um nochmal zu messen wo Plus ankommt, sehe ins Cockpit und das Fernlicht brennt dauerhaft. Hä? Also die gesamte Schaltung dieses Zusatzscheinwerfers nachverfolgt, vom Schalter zum Hauptscheinwerfer, dort wird das geschaltete Plus abgenommen und alles über ein unter dem rechten Kniekissen versteckten Relais geschaltet. Gleichzeitig wird von der Batterie nochmal Daureplus und vom Getriebemassepunkt Masse geholt….. irgendwann bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass da der Fehler nicht liegen kann.

Also mal den Fernlichtschalter demontiert und da war es….. eine Lötstelle war so fett, dass sie mit einem anderen Kontakt Masse geschlossen hat. Das beseitigt und siehe da, Fehler mit dem Fernlicht weg. Dafür ging etwa 5 Minuten später das Abblendlicht nicht mehr…… OK hier war es dann nur die H4 Lampe……..

Aber so drei völlig voneinander unabhängige Fehler sind schon komisch, gelle……. so nun fehlt mir noch ein Kabelschuhverteiler und dann funzt alles wieder. Habe mir dann gestern noch einen Sortierkasten mit 3000 Kabelverbindern betsellt….. alles was das Herz begehrt, von Flachsteckern über Rundstecker, Ringösen usw. usw…….. Geht ja nicht, dass ich immer dem Carlo die Vorräte klaue……

Mai 302010
 

Nachdem ich nun schon sowas repariere, könnt ihr mir auch eure Waschmaschinen, Tretroller und Rasenmäher vorbei bringen….Aber blubbert schön und wenn nächste Woche neue Reifen drauf sind, fährt sich der Haufen Amerikanischer Kernschrott sicherlich auch nicht schlecht…… 😉

SDC11103
Büll, was ist eigentlich Büll? 😉