Jun 182012
 

Die Nacht war ruhig, wir haben alle gut geschlafen. Die Kabine in der Fähre war geräumig, sauber und das Bad angenehm.Nach einer ordentlichen Dusche fühlten wir uns frisch und besuchten das sonnendeck. OK mit Sonne war heute morgen nicht viel aber wir bekamen einen ersten Eindruck von Norwegischen Fjorden.

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Die Norweger waren früher schon wehrhaft und achteten auf die Verteidigung ihrer Wasserwege.

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Im Hafen eingetroffen durften wir unsere Motorräder in den Fahrzeugdecks bepacken und die Verzurrungen lösen und dann begann das lange Warten. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit gingen die Tore auf und wir durften von Bord fahren. Draussen haben wir uns dann nochmal auf einem Parkplatz angehalten und uns wärmer angezogen. Das Wetter war trübe und immer wieder kamen Nieselschauer vom Himmel.

Gegen 12.00 Uhr trafen wir dann in Kongsvinger ein. Dort besuchten wir einen alten Freund, Roy. Wir bekamen einen hervorragenden Kaffee und hatten jede Menge Spaß. Das war eine angenehme Pause. Wir setzen den Weg anschließend fort…immer wieder im Regen und Trockenheit im Wechsel. Die Sonne kam nie wirklich raus. Die Straßen sind noch recht breit und es gibt noch wenig Kurven… aber das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern.

geg,. 16.20 Uhr trafen wir dann auf dem Campingplatz Trysil Hyttegrend Øråneset. Es handelt sich um einen wunderschönen Campingplatz am Ufer Flusses Trysilelva. Die Hütten sind geräumig und sehr gut eingerichtet.

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Es gibt eine gute Kochecke, einen Kaminofen, zwei Schlafzimmer für bis zu 6 Personen und einen Fernseher. Das Gelände bietet neben einem Kinderspielplatz

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einige Unterstände und sogar eine Grill-und eine Saunanütte. Hauptsächlich besteht das Publikum wohl aus Anglern. In dem Fluss herrscht eine starke Strömung.

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Hier kann man sicherlich einen guten Fang machen.

Wir grillen an einem Unterstand und machen uns dann daran, die aktuellen Artikel zu schreiben und Bilder zu bearbeiten. Wir freuen uns auf morgen und hoffen auf besseres Wetter.

Feb 182012
 

Die Streckenplanung wird von drei entscheidenden Faktoren beeinflusst.

1. Das Abfahrtsdatum ist mit dem 17.06.2012 fix
2. Am 21.06.2012 müssen wir zur Sommersonnenwende am Polarkreis sein
3. Das Enddatum, der 30.06.2012

Mit diesen festen Eckpfeilern muss nun eine Tour gestrickt werden, die keine zu großen Tagesetappen enthält, aber uns trotzdem an möglichst viele der wunderschönen Flecken führt, die Norwegen zu bieten hat. Wir wollen die endlose Weite und karge Landschaft am Polarkreis, die zerklüftete Küste mit ihren Fjorden, Gezeitenströme und nicht zuletzt Berge und Gletscher mit ihren traumhaften Passstraßen sehen und erleben. Übernachten wollen wir vorwiegend auf Campingplätzen in den dort zur Verfügung stehenden Hütten. Die Planung konnte beginnen

Routenplanung bei Fred

So werden wir uns am Sonntag den 17.06.2012 früh bei Carlo in der Werkstatteinfinden und gemeinsam nach einem kurzen aber stärkenden Frühstück auf den weg zur Fähre von Kiel nach Oslo machen, diese besteigen und in Oslo am nächsten Tag um 10 Uhr eintreffen. Wir wenden uns dann nach Nordosten, um möglichst schnell unter unvermeidbarer Einbindung der E6 über weite Strecken über Trondheim bis zum 21.06. den Polarkreis zu errerichen. Dort wollen wir die Sommersonnenwende genießen und die nicht untergehende Sonne bestaunen.

Anschließend führt uns unser Weg über die zerklüftete Küste nach Südwesten und durchs Festland wieder zurück nach Oslo. Eine detaillierte Routenplanung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die grobe Routenplanung ist auf dem nachfolgenden Bild dargestellt.

Norwegenkarte mit eingezeichneter Route

Jan 162012
 

Nun sind wir mittendrin….. Es ist noch gar nicht so lange her, da sprach Fred mich eigentlich eher beiläufig an, dass er 2012 nach Norwegen fahren wolle. Er wusste, dass ich schonmal dort war. Und ich weiss gar nicht mehr genau, plötzlich war klar, wir fahren zusammen. Bei der weiteren Planung wurde schnell klar, wir brauchen ordentliche technische Unterstützung und so kam Carlo von der Firma Pfiffikus ins Spiel. Wir arbeiten schon lange sehr eng und zuverlässig zusammen. Schließlich schlug ich noch Andreas, meinen langjährigen IT Gott vor, da es wohl nur wenige Menschen in dieser Republik gibt, die sich so akribisch mit der Routenplanung beschäftigen wie er. Und so waren sie geboren, die glorreichen 4 auf dem Weg nach Norwegen.