Mrz 072012
 

Alles fing vorgestern Abend an. Ich komme gegen 22.00 Uhr nach Hause und finde einen Zettel in meinem Briefkasten: „Aus Ihrer Wohnung läuft Wasser. Wir haben das Wasser abgestellt, melden sie sich bei der Hausverwaltung.“ Ich stürme die 4 Etagen zu meiner Wohnung hoch und finde…… nichts! Alles furztrocken! Zum Glück habe ich zwei zusammengelegte Wohnungen und das Wasser war nur in einer Wohnung abgestellt. So konnte ich wenigstens noch duschen! Gestern früh dann mit der Hausverwaltung telefoniert und nen Termin mit dem Klempner ausgemacht. Stunde später war er da. Mist, ich habe keine Revisionsklappe. In dem Scheiß Polenausbau wurde halt an allem gespart! Na gut, ging der Klempner erstmal in die Wohnung unter mir gucken, denn die konnte er am Tag vorher auch nicht erreichen. Es war auch nicht klar, ob es von mir kommt, da das Wasser in dem Versorgungsschacht nach unten lief. Dort wurde dann mittags der Fehler gefunden. Wir hatten im Haus vor 4-6 Jahren (genauen Termin muss ich mit der Hausverwaltung mal klären) eine Strangsanierung. Dazu muss man wissen, dass wir eine Eigentumsgemeinschaft sind. Das heißt wir haben die alle schön brav bezahlt. Die Pisser haben aber in der Decke zwischen der 2. und 3. Etage einfach das alte Wasserrohr gelassen und oben und unten das neue rangeflanscht. Ich glaube wir haben damals sogar extra Edelstahlrohre genommen. Die haben natürlich mit den alten Kupferrohren (oder war das sogar noch Bleib) reagiert und sind dann durchgefault! Mal sehen, wem ich jetzt den Arsch aufreisse, der ausführenden Firma oder dem damaligen Verwalter, dem genau diese beiden Wohnungen gehörten und der sicher bloß keinen Bock hatte, die Decke wieder auf eigene Kosten zu verschließen, denn so wurde das damals vereinbart: Die Gemeinschaft zahlt die Arbeiten und das Material und jeder Eigentümer verschließt danach seine Wände wieder selber wie er Bock hat.

Irgendwann um die Zeit der Diagnose rief ein Kollege an und fragt mich, wo ich denn sei. Da fiel es mir siedendheiß ein, ich hatte ihn zur Werkstatt bestellt und in der Aufregung total vergessen! Grmpf! Der hat sich vielleicht gefreut!

Nun wollte ich dann wenigstens zu einem Kunden fahren und ein Problem mit einem Ersatzteil klären und gleich ein neues mitbringen. Ich schwinge mich also in unseren schönen Oldie W 123 und gondel los. Herrlich, Schiebedach offen, Heizung an, Licht an, fahre auf die Autobahn und kurz vorm Tunnel alles aus. Kein Licht, kein Motor, kein nix. Batterie total leergesaugt. Ich schaffe es noch auf den Standstreifen. Stehe also unbeleuchtet mitten im Tunnel…. Jackpot! Die liebe Autobahnpolizei hat mich dann wenigstens erstmal von der Bahn geschleppt. Ich hatte auch absolut nix an Werkzeug bei. Auch wenn die Diagnose klar Lichtmaschine war…. ich konnte ja nichtmal Stathilfe geben und messen. Das hat dann der liebe Mann von ADAC gemacht. Wir haben dann festgestellt, dass die Ladespannung der Lichtmaschine ohne Verbraucher ausreicht. Also so vorsichtig in die Werkstatt gefahren, ohne Heizung, ohne Licht und ohne Radio. Auf dem Weg noch beim Dealer Ersatzteile (Lichtmaschinenregler und Keilriehmen) rauslegen lassen und 20 Minuten später lief die Mühle wieder einwandfrei. Alles gut!

Ein Tag voller Aufregung und unnötiger Scherereien. Aber letztendlich gab es keine größeren Katastrophen und die Kosten hielten sich im Rahmen! Geschlafen habe ich nach nem Werkstattbier und einer halben Flasche Wein abends übrigens hervorragend! 😉

Aug 162011
 

Nun ist die Seite offline gegangen. Ein noch vorher angebotenes Gespräch nach einer kurzen Vermittlung eines wohl gemeinsamen Bekannten hat noch nicht stattgefunden. Schade eigentlich, aber vielleicht wird es ja nochmal was….. ich freue mich jedenfalls, dass es die Seite so nicht mehr gibt. Es tut mir natürlich auch Leid für den Oliver. Ich hoffe, dass er die Seite noch erfolgreicher vielleicht unter einem anderen Namen wieder auflegt.

Mittlerweile liegt die Seite auf der neuen domain http://4seasonsrider.com Ich wünsche dem Oliver alles gute und maximale Erfolge mit dieser domain!

Aug 142011
 

Was müssen meine müden Augen heute morgen im Internet zufällig entdecken? Da hatte jemand eine geniale Idee in der Namensfindung. Ich kann das sehr gut beurteilen, denn ich fand die Idee vor mehr als 5 Jahren auch genial. OK wollen wir mal nicht so tun, als wäre noch niemand vor uns auf diesen Namen gekommen, aber es hat niemand vorher die Idee gehabt sich eine Domain auf diesen Namen zu sichern, eine Motorradseite einzurichten, einen blog zu eröffnen und eine gewerbliche Shopseite aufzubauen…… Naja und nun, offensichtlich vor 2-3 Monaten kommt noch jemand auf diese geniale Idee. Und weil mopetenreiter.de schon besetzt ist (na von mir!), nennt man sich mopetenreiter.net und eröffnet einen blog, in dem es, na wie sollte es anders sein, ums Motorradfahren geht. Man kommt zufällig auch aus Berlin und fährt zufällig die gleiche Marke Motorrad. Wie arm ist das eigentlich?

Fortsetzung folgt!

Mai 302010
 

Nachdem ich nun schon sowas repariere, könnt ihr mir auch eure Waschmaschinen, Tretroller und Rasenmäher vorbei bringen….Aber blubbert schön und wenn nächste Woche neue Reifen drauf sind, fährt sich der Haufen Amerikanischer Kernschrott sicherlich auch nicht schlecht…… 😉

SDC11103
Büll, was ist eigentlich Büll? 😉

Mai 182010
 

Kniet nieder!
Warum es das höchste Glücksgefühl eines jeden Motorradfahrers sein muß, auf einem Knie die Kurve zu kratzen

Das waren noch Zeiten. Als das Frühjahr noch nicht unter dem Titel begann: „Sicher durch die Saison – sanfte Trainingseinheiten für Wiedereinsteiger“. Sondern unter: „Machs geil wie Kenny – Knieschleifen in zwei harten Stunden“. Ach ja. Seufz……

Heute muß man sich am Bikertreff „Sonnenblume“ wortreich für allzu verantwortungslose Schräglagenwinkel in der Zitterkurve vor dem Lokal – einst hieß das ja noch Applauskurve – entschuldigen. Früher wurde man ohne signifikant angeschliffene Kniepads noch mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Aber da hieß das Restaurant auch noch nicht „Sonnenblume“. Damals stand“Zum rotäugigen Benzinbruder“ überm Eingang.
Dabei wissen die sicherheitsbewußten Motorradfahrer des neuen Jahrtausends ja überhaupt nicht, was ihnen entgeht: Es gibt ja sowieso nichts Schöneres, als eine elegant, mit Dampf durchzirkelte Kurve. Die Kurve in all ihren Variationen ist die Krönung des Motorradelns, egal ob lang gezogen oder eng. Entscheidend ist allerdings – wie beim Austernessen das kräftige Kauen – daß man die Kurve auch spürt. Wer mit zusammengekniffenen Hinterbacken und Schräglagengrusel durch die Gegend schleicht, kriegts nicht mit. Motorradfahren ohne Schräglage ist wie Weintrinken mit Cola-Verdünnung. Wie Horror-Thriller mit Augenzuhalten. Ach was. Schlimmer! Völliges Banausentum! Zumal sich die Schleicherei ja gerne mit der Moral der Verantwortlichkeit, des Sicherheitsbewußten ziert.

Alles Fehlanzeige. Von der panikartigen Angst vor der fühlbaren Dynamik des Einspurgeräts bis hin zur enthemmten Raserei ist es ein weiter Weg. Den müßte der Verschreckte erst mal überwinden. Wer will bestreiten, daß unsichere und langsame Fahrer viel eher Gefahr laufen, auf die Nase zu fallen? Und wenn, dann wissen sie nicht einmal, warum es plötzlich dahinging. Sie erklären das dann mit dem immergleichen, selbigen, einzigen Grund: Ich war zu schnell.
Dabei ist Zu-schnell kein Maß. Es ist eine Relation. Zu schnell für die Kurve? Oder zu schnell für die hilflos am Anschlag zuckende Panikschaltung des Stammhirns? Zu schnell für Rollsplitt, Kuhmist oder Gegenverkehr hat auch nichts mit objektivem Zu-schnell zu tun. Eher mit subjektivem Erleben und Reagieren. Früher hat man das so gesehen: Wenn ein anderer in derselben Ecke noch am glitschenden Rinderdung vorbei kam, dann war er Genau-richtig. Und Du einfach blind. Zu schnell? Was’n das?

So basisphilosophisch eingenordet sollten wir uns dem Wesentlich widmen: Der Lust. Der Kurvenlust.
Absolutes Anfängerprogramm, aber immer wieder prima: Enge Ecken mit ordentlich Zug am Hinterrad und in Schräglage gedrücktem Motorrad durchzuschlenzen. Schafft einen wunderbaren Kraftbogen. Dann das genüßliche Verkosten der Schräglage an sich: In harmonischer Linie mit der Silhouette des Bikes sich neigen, spüren, wie die Reifengummis souverän den Asphalt abtasten, Grip, Fliehkraft, Leichtigkeit, In-sich-ruhen – Motorradfahren ist Meditation, Sensibilität. Gegen diese Fortbewegung ist Autofahren wie Fernsehen. Motorradfahren – es gibt nichts Besseres. Punkt.

Und damit sind wir auch schon bei der Schräglage. Runter mit dem Bock. Tiefer. So lange bis das Gehirn um Hilfe ruft, die Muskeln in Beinen, Rücken, Armen sich verhärten, alles ganz gezwungen und furchtsam wird. An diesem Punkt sind schon ganze Motorradclubs von ambitionierten Sportfahrern umgestiegen aufs Tourenfahren oder gar Choppern. Und ranzen nun eifersüchtig die „Schräglagenwixer“ an. Mit vollen Hosen läßt sich gut stinken.

Wie man’s macht? Der Trick ist das mentale Setup. Knieschleifer brauchen einen Mentor. Wie Luke Skywalker Obi Wan Kenobi. Ein Windgesicht, das einem ganz still erklärt, daß der Gummi im Normalfall gript, bis die Ohren kratzen. Und daß das Überwinden der ganz persönlichen Schräglagengrenze zuerst in der Übung, größtenteils aber in der richtigen Blickführung liegt: Blick weit voraus, das entzerrt den Horizont. Und dann ganz locker den Körperschwerpunkt neben die Maschine schieben. Keine krampfartigen Kunststückchen. Sondern das Motorrad wie ein Körperteil behandeln. Knie raus. Und dann fliegen lassen.

Irgendwann dann – Rennstrecken sind da unglaublich hilfreich, und man kann nur jedem zu ein paar Hockenheim-Abstechern pro Saison raten – also irgendwann dippt plötzlich das Knie ganz zufällig gegen den Asphalt. Elektrisiert einen. Ich hab es! Das ist es! Es ist soo einfach!

Einmal dort gewesen, läßt sich die Kurventechnik mit dem Knie ganz locker reproduzieren. Man weiß einfach wie weit es runter geht. Ähnlich wie früher, als man sich nachts im Dunkeln aus dem Haus der Schwiegereltern in spe geschlichen hat: Man wußte einfach, wie viele Schritte es im Dunkeln bis zur Haustür waren.
Und dann? Dann macht das Knieschleifen außer Spaß plötzlich auch Sinn. Als Schräglagensensor. Als drittes Stützrad. Als Balancierstange. Das erste Mal mit 200 km/h einen lang gezogenen Knick entlangbürsten, als pantherhaftes Kraftbündel eingeduckt in die brüllende Maschine, explosionsartig in den Horizont jagen und dabei surft der Knieschleifer sanft über den Asphalt – da überkommen selbst introvertierte Naturen Allmachtsgefühle.
Wer das erlebt hat, weiß eh wie Motorradfahren geht. Muß nicht zu schnell fahren, um den Kick zu kriegen. Redet kein Wort mehr darüber. Sondern tut es einfach immer wieder. Geil wie Kenny. von Johannes Riegsinger

Sep 022009
 

Heute möchte ich euch auf ein noch sehr junges Forum aufmerksam machen:

Die Ziegeltreiber

Dort haben sich besonders engagierte BMW K Fahrer zusammengefunden. Ziel ist es, eine Wissenssammlung und eine funktionierende Gemeinschaft mit großem Zusammenhalt und realen Kontakten in Form von Treffen und gemeinsamen Ausfahrten aufzubauen.

Komm uns doch einmal besuchen!

Sep 192008
 

Am 08.08.08 nahm mein Leben eine völlig unerwartete Wendung. Ich verunfallte am späten Nachmittag mit meinem geliebten Motorrad. Zum genauen Geschehen kann ich aufgrund des schwebenden Verfahrens noch keine Aussagen machen.

Fakt ist, daß ich mir zwei Brustwirbel brach. Dies zog einen zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich. Währenddessen wurde entschieden, daß der Bruch keiner Operation bedurfte, sondern der Bruch konservativ ausheilen konnte. Im Anschluß an das Krankenhaus durfte ich drei Wochen zur Reha und befinde mich nun weiterhin in der Krankheit. Nun soll alles ordentlich ausheilen und weitere Therapiestunden sollen der Muskulatur dazu verhelfen, die Wirbelsäule noch effektiver zu stützen.

Alles in allem war es keine einfache Zeit. gerade am Anfang hatte ich natürlich große Angst, daß die Nervenbahnen doch noch geschädigt werden könnten. Zum Glück hat sich diese Befürchtung nicht bestätigt bisher.

Mein Motorrad ist dann wohl Schrott und wartet nun darauf, daß ich wieder gesund werde, so daß ich die Einzelteile verwerten und verkaufen kann.

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So finde ich aber endlich wieder Zeit, mich um dieses blog zu kümmern.

Mai 092007
 

Ich könnte bei solchen Dingen sowas von k*****. Es ist das allerletzte, wenn Menschen so feige sind und das Eigentum fremder Menschen beschädigen.

Vor etwa einem Jahr hatte ich einen Zettel mit Klebestreifen auf meinen Tank geklebt gefunden, auf dem stand, daß ich gefälligst woanders parken soll. Dazu ist zu sagen, daß in Berlin das Parken von Zweirädern auf dem Gehweg geduldet wird, da die Parksituation angespannt genug ist. Deswegen stehe ich artig auf dem Gehweg. Damals habe ich Zettel verteilt mit der Bitte, daß sich der unbekannte Zettelschreiber doch mal melden soll. Kurz darauf rief eine offensichtlich ältere Dame an und meinte es wäre eine Frechheit auf dem Gehweg zu parken. Ich erklärte ihr mehrfach das dies erlaubt sei. Außerdem würde sie aufwachen, wenn ich losfahren würde. Mein Einwand, daß es ebensolaut oder leise wäre 20 cm weiter links auf der Fahrbahn zu parke interessierte sie nicht. Auch, daß ihr Haus direkt neben einer S-Bahntrasse liegt spielt für sie keine Rolle. Ich machte ihr klar, daß ich keine weiteren Zettel wünsche und die letzte Saison war dann auch Ruhe. Bis Montag, den 07.05.07. Da fand ich groben Sand / Putz auf meinem Motorrad verteilt, durch den Regen schön verschmiert und in die Poren und Löcher meiner Echtledersitzbank verlaufen. Mit einem gewaltigen Hals fuhr ich zur Arbeit. Und heute Nachmittag das gleiche wieder. Diesmal auch schön um das Lenkkopflager verteilt und über dem Tankverschluß. Ich habe alles so gut wie möglich entfernt aber beim Öffnen des Tankverschlusses fiel doch Sand in den Tank. Somit war dann nötig:

– Zerlegen der Bremsen, weil die nun auch schwergängig waren
– Abbauen des Tanks und Entsorgung des Restbenzins ca. 20 L
– Tankinnenspülung
– aufwendige Reinigung der Einspritzanlage von außen, Abbauen von Verkleidungsteilen zum Reinigen dahinter

Die feinen Lackkratzer auf dem Tank bekomme ich hoffentlich mit Polieren weg.

Ich habe nun einen Steckbrief ausgehangen mit der Auslobung einer Belohnung für Hinweise, die zur Verurteilung des Täters führen, Strafanzeige ist gestellt und sollte sich der Verursacher selber melden habe ich angeboten, daß ich von der Verfolgung absehe, wenn meine Auslagen bezahlt werden. Nach nur 5 Minuten fehlte der Zettel, der an dem entsprechenden Haus angebracht war, genau wie vor einem Jahr. Ich denke derjenige weiß nun was läuft und hoffe es ist endlich Ruhe.

Feb 192007
 

Ich werde also wie schon angekündigt hier über das Thema Motorrad schreiben. Was genau da muß ich mich ja noch finden.

Viele Informationen sind ja auch auf meiner website zu finden. Bilder habe ich bei flickr deponiert. Hier werde ich sicher auch mal links auf das jeweilige set oder Bild setzen, wenn es im Text erforderlich ist. Ansonsten stehen die links zu meiner website und flickr ja in der sidebar.

Na dann schaumermal…….

Feb 182007
 

Zur Zeit bin ich noch ein wenig in der Findungsphase…. Das Motorradfahren ist ja mein größtes Hobby. Dazu gehört die Schrauberei.

Aber die Frage bleibt…. über was schreibe ich hier eigentlich? Über das Fahren, das Basteln, meine Fortschritte bei meinen Umbauten….

Ich werde mir mal die Tage darüber Gedanken machen und mich dann entscheiden.