Sep 302013
 

Heute ging es direkt nach Uddevalla. Wir fanden den Weg zurück auf den Bohusleden recht zügig und über Wiesen und Wege, vorbei an dem Vereinsheim in „Stenshult“ mit einer guten Windschutzhütte und Frischwasserleitung. Wir passierten einen großen Pferdehof mit weitläufigen Koppelanlagen immer Richtung Norden.

Fehler

Direkt an der Überquerung der E6 darf man sich in keinem Fall an die Markierungen halten. Diese führen ins Leere, da der Weg hier einst umgelegt wurde. Man muss über die Motocrossstrecke laufen (orange dreieckige Pfeile) halb durch den Steinbruch und vorbei an der Motorsportanlage. Dann gelangt man auf die Bundesstraße 44 und an das Ende dieser Etappe. Von dort kommt man mit dem Bus 679 direkt nach Uddevalla „Kampenhof“ dem Zentrum mit Fußgängerzone, Touristeninfo und Busterminal in alle Richtungen. Der Bahnhof ist fußläufig zu erreichen oder mit einem anderen Bus.

Von dort fuhren wir weiter in Richtung „Unda“ auf den dortigen gleichnamigen Campingplatz. Wir nahmen uns zusammen eine 4er Stuga und genossen das erste Bett seit einer Woche. ich wusch meine Klamotten für den zweiten Teil meiner Reise.

Fjord bei Uddevalla

Sep 292013
 

Der Tag 6 war ein durchwachsener Tag. Es war bewölkt, regnete aber glücklicherweise nicht. Anfangs mussten wir den Wanderweg, den wir gekommen waren weiterlaufen, um auf den Bohusleden zurückzugelangen. Wir kamen nun ein gutes Stück weiter auf dem Bohusleden an, so dass wir den Umweg zu der Luxushütte nicht „umsonst“ gelaufen sind. Auf berühmten Wurzelwegen ging es nun munter im Wechsel auf und ab, an Seen vorbei durch den Schwedischen „Urwald“

Fototermin

Vollgepackt

bis wir schließlich auf einen Kiesweg gelangten. Der Weg führte nun über Straßen und war damit weniger anstrengend. Auf „Etappe 12“ war etwa 2-3 km hinter dem Startpunkt am See „St. Tokevatten“ ein Campingplatz eingezeichnet. Ronja, Manuel und ich freuten uns auf diesen Platz, nicht zuletzt, da sich Manuel mit seinem Knie mächtig plagte. So verabschiedeten wir uns, versprachen in Kontakt zu bleiben und und machten uns auf den Weg zu diesem Campingplatz. Leider gab es den Platz nicht. Das Symbol auf der Karte sollte wohl „nur“ eine schöne Stelle zum Wildcampen beschrieben, die wir wahrscheinlich auch gefunden haben. Wir machten es uns dort gemütlich, kochten und bauten unser Lager auf. Es gab einen herrlichen Mondschein und wir gingen früh zu Bett.

Mondschein Tag 6

Jun 242012
 

Nun sitze ich hier nach meinem Kardanwellenbruch am Motorrad und warte auf eine Entscheidung des ADAC, wie es denn nun mit der Heimreise weiter gehen wird. Diese Zeit möchte ich nutzen, meine Gedanken zu dem gesponsorten Motorradhelm von HJC niederzuschreiben. Es handelt sich hierbei um das Modell R-PHA 10 im Design PINNA.

Einen ersten optischen Eindruck hatte ich bereits in einem früheren Beitrag vermittelt. Nun soll der Praxistest im harten Norwegeneinsatz zeigen, ob der Helm sich bewährt hat, oder nicht.

Als erstes möchte ich auf das Gewicht eingehen. Mit 1200 gramm merkt man ihn auf dem Kopf so gut wie gar nicht. Wurden andere Helme in der Vergangenheit schwer und verursachten auf Dauer Nackenschmerzen und Verspannungen, merke ich diesen Helm auch nach stundenlangen Touren überhaupt nicht. Er wurde mir niemals schwer oder unangenehm. Das ist deutlich positiv voranzustellen.

Das Innenpolster löst sich manchmal. Es ist mit Druckknöpfen im Helm befestigt, die sich gelegentlich öffnen. Das Polster wieder fest zu montieren erfordert manchmal etwas Gefühl, um die richtige Position zu bekommen. Insgesamt kommt dies aber weniger häufig vor als bei den Klapphelmen, die Carlo und Andreas bekommen haben.

Der Helm wird standardmäßig mit zwei Visieren geliefert. Ein Klarsichtvisir und ein getöntes Visir. Leider wurde nur ein Pinlock mit geliefert, so dass ich ein zweites zusätzlich käuflich erwerben musste. Bisher bin ich nur das getönte Visir gefahren. Ich glaube auch, dass ich dabei bleiben werde. Selbst bei direkter Sonenneinstrahlung ist es gerade noch dunkel genug, so dass man noch ausreichend sieht. Und auch bei Dämmerung oder in beleuchteten Tunneln sieht man ausreichend. Nur bei völliger Finsternis muss man das Visir hochklappen. Allerdings werde ich für diese wirklich seltenen Fälle kein zweites Visir mitführen und auch nicht das ungetönte nur dafür ständig am Helm haben. Für meine Zwecke bin ich mit dem getönten Visir sehr zufrieden. Der Einwand durch Fred, dass das Visir durchaus noch etwas dunkler sein könnte, mag zutreffen. Allerdings wäre dann wohl auch in beleuchteten Tunneln schon Schluß….. ich denke, hier hat man einen guten Kompromiss gefunden.

Die Geräuschentwicklung ist natürlich sehr hoch. Bei dem geringen Gewicht ist es klar, dass am Komfort gespart werden musste. Dabei darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass es sich hier um einen Sporthelm und nicht um einen komfortablen Tourenhelm handelt. In Anbetracht des Gewichtes und des eigentlich Einsatzzweckes ist die Geräuschentwicklung vertretbar. Ich war auch auf den langen Norwegentouren nicht übermäßig dadurch belastet oder genervt. Der gewohnte Geräuschkomfort des S1 pro ist mit einem Sporthelm in dieser Gewichtsklasse nicht zu erreichen.

Insofern bin ich sehr zufrieden mit dem Helm. Insebsondere das geringe Gewicht lassen ihn nie zu schwer werden und machen ihn auch für lange Touren zum geeigneten Begleiter. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Gegen die Geräusche höre ich halt Musik.

Polarkreis HJC

Die HJC Helme nach dem harten Toureneinsatz am Polarkreis.

Jun 232012
 

Morgens 9 Uhr, Furøy Camping klingelt der Wecker, ich öffne die Augen und sehe durch das offene Fenster strahlend blauen Himmel und schneebedeckte Berge. Das gleiche Bild wie gestern, herrlich und es ist warm… das erste mal, dass wir morgens mit kurzen Klamotten sitzen können. Wir räumen die Hütte auf, packen die Motorräder. Heute haben wir Zeit, die erste Fähre geht 500m vom Campingplatz entfernt ab und sie fährt um 10.45 Uhr. Wir kommen auch rechtzeitig an aber die Fähre ist nicht da….. also müssen wir auf die nächste warten, um 11.55 Uhr. Wir genießen die Sonne und haben viel Spaß mit unseren Nachbarn vom Campingplatz.

Tag7_2

Die Fährfahrt dauert eine Stunde über den  Sørfjorden. Wunderbarer Ausblick.

Tag7_3

Wir überquerten nun auch wieder den Polarkreis in Richtung Süden. Schließlich befanden wir uns seit gestern nördlich davon.

Tag7_5

Es ging nun weiter auf der Küstenstraße Rv 17 traumhaft schön, über kleine enge gewundene und breite weit geschwungene Straßen, immer den Blick auf die Fjorde.

Tag7_7

Alles lief hervorragend, das Wetter, die Strecke, das Motorrad lief…. bis zur Helgelandbrücke. Diese wunderschöne Brücke kurz vor der Stadt Sandnessjøen. Ich war schon über die Brücke gefahren und hatte dieses schöne Foto aufgenommen.

Tag7_8

Diese Brücke soll zur schönsten Brücke Norwegens gewählt worden sein.  Jedenfalls wollte ich nochmal zurück auf die andere Seite…. etwa dort, wo hier der PKW zu sehen ist, gab es dann einen Knall und der Vortrieb riß ab….. ich kenne das Problem, es tritt in letzter Zeit häufig bei diesem Motorradtyp auf…nach 20 Jahren und gute 100 T km geben die Kreuzgelenke der Kardanwellen reihenweise nach und brechen….ich in mir zu 100% sicher, dass dies auch hier das Problem ist….. ich kann hier eine Menge reparieren aber das übersteigt mangels verfügbarer Ersatzteile meine Fähigkeiten.

Roy hat sich angeboten ein Ersatzteil und benötigtes Werkzeug bis Dienstag nachmittag zu senden…. die Frage bleibt, bringt mich das weiter. Abgesehen von einem ungewissen Ausgang der Reparatur (es kann ja auch noch mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein) würde ich die beiden Jungs nicht mehr einholen. Ich müßte die bezahlten Unterkünfte auf der Heimfahrt sausen lassen und neue anmieten… nach Abwägung aller Eventualitäten habe ich mich nun entschieden den ADAC in Anspruch zu nehmen. Es wird wohl auf einen Heimtransport des Motorrades und einen Mietwagen für die Heimfahrt hinauslaufen. So kann ich die Tour komplett und in der Gruppe beenden. Evtl. können wir uns mit dem Fahren abwechseln, so dass ich auch noch etwas zum Mopedfahren komme….. wir werden sehen….jedenfalls kommt morgen um 8 Uhr der ADAC Partner vorbei und schaut sich das Moped an, wird festellen:“Ist kaputt“ und dann wird hoffentlich alles seinen sozialistischen Weg gehen…..

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Jun 232012
 

Heute wollten wir uns auf die Ersatzteiljagd für Carlos Bremsenproblem machen. Wir wollten in Bodø einen BMW Händler aufsuchen. Aber erstmal mussten wir nochmal am Polarkreis vorbei und weiter nach Norden.

Tag6_1

Vorbei an reissenden Flüssen

Tag6_2

ging es unaufhaltsam Richtung Norden. In Bodø eingetroffen fanden wir auch einen BMW Dealer, der das Teil aber nicht vorrätig hatte. Er hat freundlicherweise versucht uns die richtige Teilenumemr herauszusuchen was ihm aber nur mit unserer Hilfe in seinem ETK gelang. auf die Idee bei Händlern anzurufen, die wir in den nächsten Tagen aufsuchen könnten kam er aber nicht. Die Teilenummer hätte ich mir auch selber raussuchen können, geholfen hätte uns ein Telefonat. Das hat dann Roy für uns erledigt, ein Freund in Norwegen. Nun soll das Teil Dienstag Mittag in Trondheim sein. Das würde passen und wir müssten Dienstag dann einfach nur ordentlich Gas geben und würden dann etwas später abends eintreffen. Evtl.fährt Andreas vor und macht das mit dem Campingplatz klar.

Nun konnten wir endlich auf die alte Route Rv 17 zurück. Dort kamen wir auch bald am Saltstraumen vorbei, einer stelle mit starken Gezeitenströmen.

Tag6_3

Tag6_4

Zu der Zeit,alswir da waren,war leider nicht so sehr viel zu sehen, aber nett war es schon.

Es ging nun weiter an Fjorden, Bergen rechts und links, viel Schnee auf den Gipfeln und Kurven….. bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die Landschaft und Straßen nun auch endlich genießen. Das gute Wetter kam so gerade zur rechten Zeit.

Tag6_5

 

Der Campingplatz Furøy Camping war die Wucht, hier der Ausblick von der Hütte aus…..nur 2 Minuten von der morgigen Fähre entfernt haben wir einen göttlichen Blick über das Wasser auf die Berge auf der gegenüberliegenden Seite. Der Platz ist sehr aufgeräumt und sauber, mit vielen großen und kleinen Hütten und ordentlich Platz für Wohnmobile und Zelte. Die Hütten sind in einem sehr guten Zustand und hervorragend eingerichtet. Gefliestes Bad, sogar mit Fußbodenheizung, ein Traum. Hier würde ich jederzeit wieder übernachten.

Tag6_6

Tag6_7

 

Mögen die nächsten Tage auch so weiter gehen……

Jun 222012
 

Gegen 21.30 Uhr war es dann soweit. Wir sind die 20km von unserer Unterkunft bis zum Visitor Center gefahren und haben ihn damit überschritten den Polarkreis.

Tag5_5

Tag5_6

Tag5_7

Wir waren bis etwa 22.45 Uhr da und die Sonne verschwand dann zwar schon hinter einem Berg, der den Blick zum Horizont versperrte, aber auch jetzt ist es noch taghell.

Tag5_8

Carlo’s Moped fängt langsam an sich zu zerlegen…. erst schwitzten die Zylinder etwas , dann die Gabel und nun verliert der HBZ Bremsflüssigkeit. Nun sind wir erstmal auf der Suche nach einem KFZ-Teile Händler oder besser gleich einem BMW Händler. Mal sehen, was der morgige Tag und der Kontakt zum Forum www.flyingbrick.de an Informationen und Lösungen bringt.

Jun 212012
 

Geschlafen wie ein Stein sehe ich morgens aus dem Fenster…. es regnet und ist bitterkalt. Wir haben es heute nicht eilig, da wir nur E6 fahren. Daher kommen wir erst kurz vor 11 los. Nach 15 Minuten reisst die Wolkendecke auf und es wird sogar ein wenig sonnig. So fahren wir auf überwiegend trockenen Straßen etwa eine Stunde. Dann fängt es wieder an zu nieseln und die Straßen sind nass. Die erste Pause machen wir an der Grenze zum Nordland. Hier trinken wir Kaffee und treffen einige Biker aus Deutschland. Es wird ein wenig Benzin geredet und dann geht es auch schon weiter.

Tag5_1

Das zweite mal haben wir in Mosjøen pausiert. Dort schien auch mal wieder die Sonne und so entschieden wir uns einen Kaffee zu trinken. Wir fanden auch ein leckeres Kaffeehaus, wo es guten Cappuccino gab. Das sage ich ja nicht oft, aber dort hatten sie es ganz gut drauf. Außerdem fanden wir noch das…..ein Schelm, wer böses dabei denkt…..

Tag5_2

Später hielt ich an einem Parkplatz am Eingang des gesperrten Korgfjelltunnel. Dabei hörte ich ein starkes schleifendes Geräusch vom Hinterrad. Der Übeltäter war schnell ausgemacht, nachdem ich den hinteren Bremssattel abgenommen hatte. Ein kleines Steinchen klemmte zwischen der Schwinge und der hinteren Bremsscheibe und verursachte dieses fiese Geräusch.

Tag5_4

Nun ging es über den Europavegen, die Umleitung für den gesperrten Tunnel. Eine kleine Bergstraße mit deutlich engeren Kurven verschaffte uns neuen Fahrspaß. Die E6 ist zwar angenehm zu fahren aber irgendwann werden die vielen langgezogenen Kurven auch langweilig, wenn man nicht ständig das Geschwindigkeitslimit hoffnungslos überziehen möchte.

Zwischenzeitlich fing es mal wieder an zu regnen. Wir verspürten langsam Hunger und suchten daher gegen 16 Uhr einen Supermarkt in Mo i Rana auf. Es gab Salami und Nüss für mich und Süßkram für Andreas. Die letzten 70km liessen Carlo und ich die Bikes dann ein wenig fliegen. Wir genossen die trockenen Straßen und den blauen Himmel am Horizont und so kamen wir gegen 18 Uhr in Krokstand im dortigen Krokstrand Kafe an. Klamotten aufs Zimmer, Burger essen und Internet checken stand nun vor den letzten 20km bis zum Polarkreis auf dem Programm. Die Mitternachtssonne werden wir dort genießen, mit einem feinen Whisky.

Jun 202012
 

Morgens um acht klingelte wieder der Wecker. War aber egal, denn wach war ich schon vorher. Ich hatte einfach Lust auf die nächste Etappe. Der Himmel war zwar noch bedeckt aber es war zumindest schonmal trocken. So fuhren wir gegen kurz nach zehn los. Über die E6 kamen wir dann erstmal nach Trondheim. Dort sahen wir uns die große Kathedrale an.

Tag4_4

Während Carlo dieses Bild gemacht habe, habe ich dann lieber mal nen Cappuccino getrunken….nicht perfekt, aber auch gar nicht schlecht…der Milchschaum war schonmal überraschend gut….

Tag4_5

Danach ging es auf der E6 weiter. Das Wetter wurde besser aber in der Umgebung von Trondheim herrschte natürlich recht dichter  Verkehr. Mit der Straße 759 fanden wir eine gute kleine Straße mit teilweise schönen Aussichten und so gut wie keinem Verkehr.

Tag4_1

Von dort bogen wir auf die 263 und 264… diese sind allerdings nicht zu empfehlen. Es handelt sich hier um Sand- / Schotterpisten, die gerade bei Nässe äußerst bescheiden zu befahren sind.

Später ging es wieder auf die E6,welche eigentlich gar nicht so langweilig zu fahren ist, wie erwartet…..wenn man sich nicht hundertprozentig an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält…..

Tag4_2

Tag4_3

Wir übernachten dann heute auf dem Campingplatz Harran Camping. Ein kleiner netter Platz,hier wird gerade modernisiert. Wir haben eine schöne Hütte für 6 Personen bekommen, die schönste bisher auf der Fahrt.

Tag4_6

Nachdem es tagsüber teilweise schon schön warm war und die Wolkendecke deutlich aufriss, wird es nun hier wieder stark düster. Wollen wir mal hoffen, dass wir morgen zur Sommersonnenwende besseres Wetter abends haben….. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Jun 192012
 

 

Heute morgen klingelte der Wecker um 08.00 Uhr. Wir hatten alle gut geschlafen und der Tag fing langsam an. Die Wolkendecke war leicht aufgerissen und am Horizont war sogar etwas Blau am Himmel zu erkennen. Davon haben wir uns wahrscheinlich verwirren lasen und zogen uns nicht wärmer an….

Als erstes stand dann gegen 10 Uhr der Besuch in der Touristeninformation an. Dort arbeitet der nette Mann von VisitNorway der unsere erste Unterkunft organisiert hatte. Ein Erinnerungsfoto mit Bären gab es gleich dazu.
Tag3_1Anschließend ging es dann wirklich los. Ziemlich schnell wurde klar, dass die blauen Aussichten des Morgens doch getäuscht hatten. So hielten wir nach 50 km zum Tanken an und nutzen die Pause uns noch etwas unter zu ziehen. Das war auch nötig, denn die nächsten Stunden sollte es immer wieder mehr oder weniger regnen und vor allem sollte Wärme völlig fehlen.

Tag3_4

 

Tag3_3

Das war dann auch das Motto des nahezu restlichen Tages. Erst gegen 16 Uhr wurde es langsam freundlicher und so konnten wir die nun auch häufiger zu findenen Kurven genießen, als kleine Entschädigung für das heutige Wetter.

Auf dem Campingplatz Halland Camping haben wir ein nettes kleines Apartement über der Rezeption bekommen. Sehr schick.

tag3_5

 

Jun 182012
 

Die Nacht war ruhig, wir haben alle gut geschlafen. Die Kabine in der Fähre war geräumig, sauber und das Bad angenehm.Nach einer ordentlichen Dusche fühlten wir uns frisch und besuchten das sonnendeck. OK mit Sonne war heute morgen nicht viel aber wir bekamen einen ersten Eindruck von Norwegischen Fjorden.

Tag2_2

Die Norweger waren früher schon wehrhaft und achteten auf die Verteidigung ihrer Wasserwege.

Tag2_1

Im Hafen eingetroffen durften wir unsere Motorräder in den Fahrzeugdecks bepacken und die Verzurrungen lösen und dann begann das lange Warten. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit gingen die Tore auf und wir durften von Bord fahren. Draussen haben wir uns dann nochmal auf einem Parkplatz angehalten und uns wärmer angezogen. Das Wetter war trübe und immer wieder kamen Nieselschauer vom Himmel.

Gegen 12.00 Uhr trafen wir dann in Kongsvinger ein. Dort besuchten wir einen alten Freund, Roy. Wir bekamen einen hervorragenden Kaffee und hatten jede Menge Spaß. Das war eine angenehme Pause. Wir setzen den Weg anschließend fort…immer wieder im Regen und Trockenheit im Wechsel. Die Sonne kam nie wirklich raus. Die Straßen sind noch recht breit und es gibt noch wenig Kurven… aber das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern.

geg,. 16.20 Uhr trafen wir dann auf dem Campingplatz Trysil Hyttegrend Øråneset. Es handelt sich um einen wunderschönen Campingplatz am Ufer Flusses Trysilelva. Die Hütten sind geräumig und sehr gut eingerichtet.

Tag2_3

Es gibt eine gute Kochecke, einen Kaminofen, zwei Schlafzimmer für bis zu 6 Personen und einen Fernseher. Das Gelände bietet neben einem Kinderspielplatz

Tag2_4

einige Unterstände und sogar eine Grill-und eine Saunanütte. Hauptsächlich besteht das Publikum wohl aus Anglern. In dem Fluss herrscht eine starke Strömung.

Tag2_5

Hier kann man sicherlich einen guten Fang machen.

Wir grillen an einem Unterstand und machen uns dann daran, die aktuellen Artikel zu schreiben und Bilder zu bearbeiten. Wir freuen uns auf morgen und hoffen auf besseres Wetter.